SAVE THE DATE – 18. Juni 2026 Online-Konferenz „Klima-Budgets in der Debatte“ Hier klicken →       

OK Planet – wir brauchen Klima-Budgets

Ein Aufruf in Liebe zu kommenden Generationen

Zehn Jahre nach der Unterzeichnung des Übereinkommens von Paris zur Eindämmung des Klimawandels am 12. Dezember 2015 müssen wir heute der Wahrheit ins Auge blicken: Nur noch gesetzliche Beschränkungen klimaschädlicher Verhaltensmuster bieten eine Chance, den Fortgang des Klimawandels auf ein überlebbares Maß einzudämmen. Dies betrifft in erster Linie die Lebensweise eines kleinen Teils der Weltbevölkerung, der in den wohlhabenden Regionen der Erde lebt. Deutschland, Frankreich und große Teile der Europäischen Union gehören dazu. Wir fordern daher hiermit unsere Regierungen auf, solche gesetzlichen Begrenzungen in Angriff zu nehmen. (weiter)

Initiatoren:

Miltiadis Oulios

Journalist, Speaker & Autor, Düsseldorf

Armel Prieur

Präsident von d’Escape-jobs.fr, Vereinigung zur Beschäftigungssicherung in einer Post-CO2-Ökonomie, Paris

Kurt Weidt

Klimacoach, Lehrbeauftragter für Nachhaltigkeit, Hildesheim

Erst-Unterzeichner:innen:

Tanja Abou, Klassismusforscherin, Universität Hildesheim

Andrea Bandelow, Nachhaltigkeits- & Demokratiebildnerin, Hamburg

Alexander Behr, Politikwissenschaftler, Universität Wien

Ulrich Brand, Professor für Internationale Politik, Universität Wien

Pierre Calame, Ehrenpräsident der Stiftung Charles Léopold Mayer pour le Progrès Humain, Paris

Peter Emorinken-Donatus, Journalist, Bildungsreferent, Bündnis „Ökozidgesetz“, Aufsichtsratsmitglied Greenpeace Deutschland

Jan Frehse, Psychotherapeut, Psychologists for Future, Bergedorf

Yasmin Goudarzi, Erziehungswissenschaftlerin, Universität Bielefeld

Angela & Jens Hanson, SaveClimate.Earth, Organisation für nachhaltige Ökonomie, Emissionsmanagementsystem auf Bürgerebene „Cap, Personalize and Trade“

Jean Jouzel, Emeritus Forschungsdirektor im Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives (CEA), Paris

Niko Paech, außerplanmäßiger Professor für Plurale Ökonomik, Universität Siegen

Serge Palasie, Fachpromotor Eine-Welt-Netz NRW

Michael Reckordt, Geograph, Experte für Rohstoffpolitik, Berlin

Nathanaël Wallenhorst, Professor und Dekan der Fakultät für Erziehungswissenschaften an der Université catholique de l’Ouest

Britt Weyde, Informationsstelle Lateinamerika: ila, Bonn

Markus Wissen, Professor für Sozialwissenschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin

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Bassam Ghazi, Regisseur, Köln

Stefanie Bremer, Aktivistin für Vermögens- und Steuergerechtigkeit bei „taxmenow – Initiative für Steuergerechtigkeit e.V.“

Johannes Höflich, Journalist & Filmemacher, Köln

Kalliopi Gialama, Heilpädagogin, Düsseldorf

Johannes Wagner, Arzt, Grevenbroich

Bjarne Rombach, Physikalisch Technischer Assistent, Industriemechaniker und Student, Kiel

Rebecca Schäfer, Künstlerin, Düsseldorf

Melanie Bardowa, Viersen

Christina Nezold, Schwerin

Melf Dominik Reinfelder, Zimmerer, Schönberg

Antonia Breier, Studentin, Leipzig

Dominique Göhlich de Funes, Speyer

Anke Konietzny, Programmiererin, Düsseldorf

Zsuzsanna Bona, Rentnerin, Köln

Jess Rehr, Naturpädagoge

Winfried Bernhard, Kaufmann im Bereich Recycling, Neuss

Klaus Bremen, Buchautor und Publizist

Beate Blaschek, Pensionistin, Wien

Yuri Kazepov, Professor für Stadtsoziologie, Universität Wien

Wolfgang Marbach, Energie Effizienz Experte

Guy Oberlin, Lyon

Michel Boulenger, Retraité, Antony

Roman Bisko, Wien

Christian Schneider, Autor, Berater Erneuerbare Energien, Negenharrie

Michaela Konrad, freischaffende Künstlerin, Wien

Claudia Wittenborn, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Psychologists for Future, Hamburg

Heino Behrmann, Reha Integrationsmanager, P4F, AktiKo, Hamburger Zukunftsentscheid

Wilfried Korngiebel, Literaturwissenschaftler und Philosoph, Hattingen/Ruhr

Helmut Meiss, Hochschuldozent Agrarwissenschaft, Université de Lorraine, Nancy

Antonio Ceferino Bermejo Díaz, Universidad de la Laguna, Tenerife, Islas Canarias, Sistemas de Propulsión Marina Sostenibles

Hervé Cellard, Association Allocation Climat

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8 Kommentare

  1. Für den Klimaschutz wird viel zu wenig getan. Jeder der Kinder hat und jeder der verantwortungsvoll denkt, sieht das bestimmt ähnlich. Weg mit den fossilen Klimakillern wie Heizöl und Gas. Weg mit den die Umwelt zerstörenden Plastikverpackungen. Her mit einem Umfassenden Recycling-System und her mit innovativen Ideen für mehr Nachhaltigkeit.

  2. Zehn Jahre nach Paris ist klar: Freiwilliger Klimaschutz reicht nicht. Ohne verbindliche Grenzen sinken die Emissionen nicht schnell genug. Klima-Budgets begrenzen CO₂ wirksam und gerecht. Gleiche Budgets für alle stoppen klimaschädlichen Überkonsum und schützen soziale Gerechtigkeit. Wer Klimaschutz ernst meint, muss jetzt handeln. Klima-Budgets sind überfällig.

  3. Diese Vorschläge sind vorerst gut, reichen aber bei weitem nicht aus. Für einen Einstieg um mit der nach wie vor auf Wachstum basierenden, kapitalistisch orientierten z. B. Flug-Industrie und deren Nutzern in die Debatte zu kommen, ist es eine Möglichkeit. Parallel muss sich diese aber noch klarer an den Fakten des Klimawandels, der inzwischen zur Klimakatastrophe geworden ist, orientieren. Aus einem Erkennen und Benennen muss ein Handeln werden. Dieses kann und darf nicht mehr weiter den Focus auf dieses lebenszerstörende Wirtschafts- u. Finanzsystem setzen. Von daher ist ein schneller Übergang zur Postwachstumsökonomie unumgänglich. Hierzu ist es erforderlich das Weltfinanz- und Wirtschaftssystem in Teilen zu verlassen u. paralel einen z. B. europaweiten, wissenschafts- ethisch- und klima-basierten Wandel zu starten. Heute für Morgen sorgen.

  4. Seit über Klimapolitik geredet wird, ist die Fiktion des grünen Wachstums – also die Entkoppelung des Wirtschaftswachstums von den Emissionen – die einzige Antwort auf die drohende Katastrophe. Alle Klimaschutzabkommen halten dieses Narrativ aufrecht. Es verspricht, dass in den Ländern des globalen Nordens alles so bleiben kann, wie es ist – der (Über)Konsum, die Produktion, der Verkehr, der Transport, eine unregulierte Digitalisierung, die Finanzmärkte mit ihren Renditen und das obligatorische Wirtschaftswachstum.
    Ein objektiver Blick auf Zahlen, Fakten, Tabellen und Klimamodelle macht deutlich, dass Anstrengungen einer ganz anderen Größenordnung notwendig sind, als die Fiktion des grünen Wachstums impliziert. Seit Beginn der Industrialisierung sind die Emissionen nur in Krisenzeiten gesunken, in denen Konsum, Produktion und Transport massiv abnahmen. Im Jahr 2020 sanken die globalen Emissionen aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie um 7 Prozent. Wir müssen die weltweiten Emissionen aber jedes Jahr in diesem Ausmaß reduzieren. Uns noch einmal vor Augen zu führen, was das Pandemie-Jahr alles mit sich brachte, kann uns ein Gefühl für die Dimension der Aufgaben vermitteln, vor denen wir stehen.

  5. Pasan los años y no se observa voluntad política en solucionar el problema. Los Gobiernos no usan criterios científicos para informar a la población a cerca del problema. El comportamiento de la población, basado en la inconsciente dinámica actual de consumo de bienes y servicios no se percibe como muy peligroso. Parece ser que los gobiernos condicionados y subvencionados por los OLIGOPOLIOS, pricipalmente energéticos, NO ACTUARÁN hasta que no la situación no genere una alarma social sanitaria, similar a una Pandemia. Los efectos nocivos para la Salud de la población crecerán a escala logarítmica y entonces, ya será muy tarde.
    Por lo tanto, es urgente que los Estados, rompan sus lazos con los Oligopolios que los malean y comiencen con un proceso de INTERVENCIÓN ESTATAL, estableciendo de forma obligatoria y, por lo tanto impopular, medidas tendentes a frenar el desastre global. En definitiva me refiero a medidas típicas de un Estado Dictatorial, aplicadas en Paises Democráticos. Cosa que sí han hecho todos los Gobiernos para salvar a Empresas Contaminantes y Deficitarias PRIVADAS, en multitud de ocasiones y, el pueblo ha acatado a disgusto bajo amenazas de sanciones por infringir una LEY ESTATAL DE EMERGENCIA.

  6. Die Jahre vergehen, doch es ist kein politischer Wille erkennbar, das Problem zu lösen. Die Regierungen stützen sich nicht auf wissenschaftliche Erkenntnisse, um die Bevölkerung über das Problem zu informieren. Das Verhalten der Bevölkerung, das auf der derzeitigen unbewussten Konsumdynamik von Gütern und Dienstleistungen beruht, wird nicht als besonders gefährlich wahrgenommen. Es scheint, als würden die Regierungen, die von den OLIGOPOLEN, vor allem den Energiekonzernen, beeinflusst und subventioniert werden, NICHT HANDELN, bis die Situation einen gesellschaftlichen Gesundheitsalarm auslöst, ähnlich einer Pandemie. Die gesundheitsschädlichen Auswirkungen auf die Bevölkerung werden logarithmisch zunehmen, und dann wird es bereits zu spät sein.
    Daher ist es dringend erforderlich, dass die Staaten ihre Verbindungen zu den Oligopolen, die sie korrumpieren, abbrechen und einen Prozess staatlicher Intervention einleiten, indem sie verbindliche und daher unpopuläre Maßnahmen erlassen, die darauf abzielen, die globale Katastrophe aufzuhalten. Letztendlich meine ich damit Maßnahmen, die typisch für einen diktatorischen Staat sind, aber in demokratischen Ländern angewendet werden. Etwas, das alle Regierungen bereits unzählige Male getan haben, um private, umweltverschmutzende und defizitäre Unternehmen zu retten, und das Volk hat dies widerwillig unter Androhung von Sanktionen wegen Verstoßes gegen ein staatliches Notstandsgesetz hingenommen.

  7. Die Gefahren durch den Klimawandel sind eines der drängendsten Themen unserer Zeit. Überreiche Menschen tragen durch ihr Konsum- und Investitionsverhalten überdurchschnittlich zur weiteren Erderwärmung bei, beteiligen sich jedoch nicht äquivalent an der Finanzierung der notwendigen Gegenmaßnahmen. Das muss sich ändern! Damit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: der klimaschädliche Lebenswandel wird eingedämmt, und es stehen mehr Mittel zur Verfügung, um die Folgen abzufedern.

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